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Nachfolgend eine Auflistung weiterer interessanter Links:

Deutsche Seiten zum Thema Mauersegler

Seiten aus dem Ausland zum Thema Mauersegler

Wissenschaftliche Seiten (und Informationen daraus, die auch für langjährige Fans der Mauersegler evtl. noch neu sind)

  • Beständsschätzung der Universität Münster aus dem Jahr 2003
    • Häufigste Nisthöhe in Münster ist zwischen 7 und 8 Meter mit einer Variation zwischen 5 und 15 Meter.
    • Für das Nest war eine ausgesprochene Bevorzugung oder Meidung einer Himmelsrichtung nicht festzustellen.
    • Bei Schwarmflügen in der Nähe der Nester und dem Anfliegen potentieller Nistgelegenheiten sind vor allem mehrjährige Nichtbrüter beteiligt. Einjährige Vögel nehmen daran nicht teil.
  • Fotografische Dokumentation des Mauerseglergefieders
    • Die längsten Handschwingen sind bis zu 15 cm lang.
  • Beobachtungen an Mauerseglern in Berlin von Ulrich Tigges
    • Eine Gruppe von Mauerseglern mit Bindung an eine Kolonie grenzte sich bei den sozialen Gruppenflügen räumlich von anderen Gruppen ab.
    • Eine Vermischung der Individuen mit benachbarten Gruppen fand nur selten statt, ein Revier- oder Abwehrverhalten war jedoch nicht festzustellen.
    • Mindestens ein Viertel der Nichtbrüter kehren Jahr für Jahr in die gleiche Kolonie vom Vorjahr zurück, um einen freien Nistplatz zu finden. Man kann daher davon ausgehen, dass sich die Tiere einer Kolonie sehr gut untereinander kennen.
  • Dokumentation einer Mauersegler-Baumbrut in Brühl
    • Bruten von Mauerseglern in Nisthöhlen von Bäumen sind in Deutschland selten, aber möglich.
  • Untersuchung zum Zugverhalten der Mauersegler
    • Je weiter nördlich die Mauersegler brüten, umso weiter nördlich verbingen sie auch den Winter im afrikanischen Überwinterungsgebiet.
    • In Deutschland brütende Mauersegler ziehen in dieser Zeit vor allem bis in das süd-östliche Afrika, schwedische dagegen nur bis zum mittleren Westafrika.
    • Der Wegzug der Populationen in Lappland beginnt im Herbst etwa einen Monat später als bei denen in Spanien und Italien, die Rückkehr findet ebenfalls etwa einen Monat später statt.
    • Je Weiter nördlich die Mauersegler brüten, umso kleiner sind sie und umso weniger Junge werden aufgezogen. Mögliche Gründe: Kleinere Individuen überstehen die Hitze in Äquatornähe (also im nördlichen Überwinterungsgebiet) bei der Überwinterung besser, die Nahrungsressourcen in den Sommermonaten sind im Norden geringer als im Süden und kleine Individuen kommen mit der Nahrungsknappheit besser zurecht, oder aber im südlichen Brutgebiet sind größere Individuen beim höheren Wettbewerbsdruck (im Vergleich zum Norden) um Nistplätze gegenüber kleineren im Vorteil.
  • Mauersegler in Berlin und Brandenburg von Ulrich Tigges
    • Die Rückkehr der Mauersegler aus dem Überwinterungsgebiet erfolgt in vier Wellen.
    • Bei Sichtungen etwa Mitte April handelt es sich vermutlich um Duchzügler. (Herr Tigges hat in einem 2007 veröffentlichten Artikel beschrieben, dass es sich hierbei doch um Brutvögel handelt, die aber aufgrund ihrer geringen Anzahl und unauffälligen Verhaltens leicht übersehen werden können.)
    • Etwa Anfang Mai kehren die Brutvögel in ihre Kolonie zurück. Diese Rückkehr ist jedoch stark wetterabehängig und variabel, wobei einzelne Vögel bei mehrjährigen Beobachtungen in der Kolonie von Erich Kaiser Vorlieben für eine frühe oder späte Rückkehr zeigten.
    • Etwa zwei bis drei Tage später erscheint die Hauptwelle der Rückkehrer, daran sind Brüter und Nichtbrüter beteiligt.
    • Die restlichen Nichtbrüter erscheinen etwa Mitte Juli.
    • In eine Kolonie in Berlin änderte sich die Anzahl der Individuen (aus Brütern und Nichtbrütern) über eine Dauer von sieben Jahren nicht, sondern betrug über die gesamte Zeit 15 Tiere.
  • Räumliches Verhalten von Mauerseglern von Ulrich Tigges
    • Eine Gruppe von beobachteten Mauerseglern in Berlin verließ bei guter Witterung ihr Brutgebiet in der Regel zwischen 11 und 14 Uhr und kehrte zwischen 17 und 20 Uhr zurück.
    • Tests zeigten, dass auf abgespielte Rufe von Mauerseglern nur die Tiere mit Antworten reagierten, die sich einer Kolonie zugehörig fühlten. Nur überfliegende, fremde Mauersegler zeigten keine Reaktion.
    • Zum Ende der Brutzeit verließen die Segler immer öfter ihr Kolonie-Territorium und vermischten sich bei Gruppenflügen mit Tieren aus benachbarten Kolonien.